6.Spieltag 19/20: BTV 1850 – SG Rotation P. B.

6.Spieltag 19/20: BTV 1850 – SG Rotation P. B.
27. Oktober 2019

BTV 1850 – SG Rotation P. B. 13:20
Sie kamen vom fernen Pregnant Hill und brachten wertvolle Gaben wie Dinkelbrötchen, Spätzle und glutenfreie Bio-Spezialitäten in die Kreuzberger Flatowhalle. Schön wärs!

Auf Gastgeschenke der Rotation Prenzlauer Berg warteten wir leider vergebens. Nun, vielleicht werden diese erst auf dem Spielfeld verteilt. Sowohl die ersten Damen, als auch die zweiten Herren konnten an diesem Heimspieltag ihr Können im Revierderby unter Beweis stellen. Die Vorzeichen standen schonmal besser als beim letzten Saisonspiel: Gutes Training, gute Stimmung, eine fast voll besetzte Bank und die Erinnerung an die letzte Partie gegen Rotation: In unserem Vorbereitungsturnier Ende August konnten wir das Spiel souverän für uns entscheiden.

Beide Mannschaften fanden zu Beginn nicht richtig ins Spiel. Unsere offensive Abwehr verunsicherte die Gegnerinnen und erschwerte ihnen den Zug zum Tor. Jedoch konnten wir durch mehr oder weniger neu zusammengewürfelte Rückraumkombinationen auch nicht mit herausragenden Angriffsaktionen glänzen. So stand es nach 12 Spielminuten lediglich 1:1 und keines der beiden Teams fand die richtigen Ideen für den Torerfolg. Erst ab der 20. Spielminute konnten sich die Gegnerinnen aus dem Prenzlauer Berg durch einige Flüchtigkeitsfehler des BTV bis zur Halbzeitpause mit drei Toren absetzen. 4:7 nach 30 Spielminuten war selbst für unsere Verhältnisse ungewöhnlich und wir wollten in der zweiten Hälfte endlich unsere Chance besser nutzen und die Leistung aus dem Vorbereitungsturnier aufrufen.

Nach der Pause hatten beiden Teams Energie getankt und der Schlagabtausch ging munter weiter. Leider war unsere Ausbeute vor dem Tor weiterhin nicht zufriedenstellend, sodass wir Rotation zunächst auf 5 Tore davonziehen lassen mussten. Wir steckten jedoch nicht auf und erarbeiteten uns 15 Minuten vor Schluss den 9:10 Anschlusstreffer. Jetzt war die große Chance da, das Spiel zu drehen und den Sack endlich zuzumachen. Was dann passierte, konnten wir uns selbst nicht richtig erklären. Normalerweise stellen Zeitstrafen für den Gegner einen Vorteil der eigenen Mannschaft auf dem Spielfeld dar. Nicht so bei uns. Aus unerklärlichen Gründen wurde uns die doppelte Unterzahl von Rotation kurz vor Spielende zum Verhängnis und ließen die Gegnerinnen in kürzester Zeit auf 5 Tore davonziehen. Am Ende fehlte uns die Zeit und der letzte Wille, um den Rückstand zu verkürzen und beendeten die Partie beim Stand von 13:20. An dieser Stelle noch ein großes Lob an unsere Torfrau Anne, die fast alle 7-Meter und viele freie Bälle mit Glanzparaden vom Tor ferngehalten hat. Nächste Woche geht es nach Rudow. Und die einzigen Gastgeschenke, die wir mitbringen werden, sind Hummus, Kumpir und geile Burger!

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