1.Männer on Tour

31. August 2016

Sonne, Sand und Handball
Die 1.Männer hat es am vergangenen Wochenende mal wieder zum Warnemünde-Cup an die Ostsee verschlagen. Das hochkarätige Turnier von Viert- und Fünftligisten in Rostock stellte wie immer den Höhepunkt der Vorbereitung da. Nachdem wir die letzten beiden Jahre leider absagen mussten, waren wir endlich mal wieder dabei.

Was gehört zu einem Wochenende an der Ostsee dazu? Na klar, jede Menge Sonne. Und davon hatten wir wirklich mehr als genug. Zu doof nur, dass wir in der (Tropen-)Halle und nicht am Strand spielten. Mit dem Schweiß in unseren Trikots hätte man sich seine eigene Ostsee erschaffen können 😉

Aber von vorne. Wir trafen uns am Freitag Abend an der Schule in Rostock-Lichtenhagen. Die Unterkunft war ganz spartanisch wieder ein Klassenzimmer mit Isomatten. Nach dem Auspacken machten wir noch einen Ausflug nach Warnemünde an den nächtlichen Strand und dinierten ganz vornehm an der Hafenpromenade. Danach ging es ab ins „Bett“, wo wir noch ein Weilchen der Ärzte-Karaoke unserer weiblichen Kollegen der HSG Neukölln lauschten.

Samstag morgen ging es nach einem Frühstück um 8 Uhr im Börgerhus  zur Halle, um sich auf das erste Spiel vorzubereiten. Erster Gegner war Post Magdeburg, die bereits ihr erstes Spiel hinter sich hatten. Uns merkte man an, dass wir  noch nicht ganz da waren. Viele einfach Fehler und eine nicht wirklich präsente Abwehr sorgten für eine gefühlt unnötige Niederlage. Nicht der optimale Start ins Turnier, aber wir wussten auch, dass wir uns noch deutlich steigern konnten. Als zweiter Gegner kamen die allseits beliebten Jungs aus Lichtenrade. Unser Motto des Vorabends – Hauptsache wir schlagen Lira – wollte umgesetzt werden. Wir kamen gegen den Ostsee-Spree-Ligisten gut ins Spiel und konnten uns auch dank starker Paraden von Vince auf zwei, drei Tore absetzen. Über eine intensive Abwehr und gut gespielte Angriffe konnten wir die Führung behaupten und sollten sie bis zum Ende nicht mehr abgeben. Mission completed.

Dem Hoch folgte wieder ein kleines Tief. Gegen Gruppensieger Horst/Kienitz gab es eine deftige Klatsche. Wir starteten im Angriff miserabel und mussten gleich mal einige Tempogegenstöße verkraften. Den großen Rückstand konnten wir anschließend nicht mehr aufholen. Im letzten Spiel des Tages gegen den Gastgeber aus Warnemünde mussten wir gewinnen um punktemäßig mit Lira und Magdeburg gleichzuziehen. Das würde heißen: Morgen ausschlafen. Aber das Spiel wurde sehr eng und wir konnten erst kurz vorm Ende die Führung übernehmen. Leider war die Konzentration nicht mehr groß genug, um die auch über die Zeit zu bringen. So blieb mit einem Unentschieden nur Platz 4 in der Gruppe. Somit mussten wir am Sonntag morgen um 9 Uhr in die Hoffnungsrunde.

Erst einmal ging es aber an den Strand. Endlich das schöne Wetter genießen. Sogleich stürzten wir uns in die Fluten, um in kalten Salzwasser die müden Muskeln zu regenerieren. Anschließend wurde bei edlem Störtebecker und guter Musik am Strand gechillt und der romantische Sonnenuntergang genossen.

Sonntag morgen konnte zwar kaum einer aus der Mannschaft richtig gehen, aber irgendwie schafften wir es doch uns auf das Feld zu schleppen. Leider mussten wir allerdings auf Spielmacher Mats verzichten, der sich am Knie verletzt hatte und den Posten des Co-Trainers übernahm. Damit hatten wir nur noch zwei Wechselspieler, wobei Celian eigentlich schon Freitag viel zu krank war um Sport zu machen, sich aber bravourös  durchbiss.

Erster Gegner war der 5. aus der anderen Gruppe, die allerdings nicht das Niveau der anderen Temas hatten. Mit 16:8 konnten wir uns relativ locker durchsetzen. Im Viertelfinale kam es dann zum Wiedersehen mit Kienitz, die allerdings am Sonntag noch kein Spiel in den Knochen hatten. Diesmal begannen wir deutlich besser und konnten von Anfang an die Führung übernehmen. Zur Halbzeit führten wir mit 8:7, hatten dabei allerdings schon einige 100%er liegengelassen. In der zweiten Hälfte ging uns dann langsam die Luft aus und wir scheiterten reihenweise am Keeper des Gegners. So mussten wir uns am Ende mit zwei Toren geschlagen geben. Das nächste Spiel der Platzierungsrunde ließ nicht lange auf sich warten. Gegner diesmal ebenfalls ein alter Bekannter. Rückmatch gegen Magdeburg. Wir liefen mittlerweile ganz schön auf dem Zahnfleisch, aber wollten uns nochmal ordentlich aus dem Turnier verabschieden. In der zweiten Hälfte lagen wir allerdings schon 8:11 hinten, bevor wir nochmal einen Gang hochschalten konnten. Besonders Stefan drehte auf. Timo machte dann in der letzten Sekunde den 12:12 Ausgleich. Im 7-Meterwerfen spielte Vince seine ganze Klasse aus und hielt 3 von 6 Siebenern. Starke Leistung!

Das letzte Spiel wäre dann nochmal gegen Lira gewesen, aber die 3 Spiele a 30 Minuten innerhalb nur drei Stunden mit quasi nur einem Wechlser waren hart genug gewesen. Das Verletzungsrisiko war uns da einfach zu groß, um um 13 Uhr noch einmal anzutreten. Lieber schnell nochmal an den Strand. So wurde es am Ende ein ordentlicher 6.Platz.

Wir hatten wieder super viel Spaß zusammen und haben gesehen, dass wir bei konzentrierter Leistung schon ganz gut harmonieren. Es gibt aber auch noch einiges zutun. Vielen Dank an Moe, Micha und Felix aus der Zweiten, die uns super ausgeholfen haben.

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