19.Spieltag 15/16

10. April 2016

BTV 1850 – HSG Neukölln
„Über die Schiedsrichterleistung lässt sich streiten – letztlich haben wir scheiße gespielt!“ In einer denkbar engen Tabellenkonstellation haben wir es verpasst heute den Befreiungsschlag zu setzen. Stattdessen befinden wir uns nun, drei Spieltage vor Saisonende, mitten im Abstiegskampf. Abzuwarten bleiben die restlichen Ergebnisse dieses Spieltages morgen. Wohlmöglich liegt das hintere Mittelfeld, bestehend aus 7 von 12 Mannschaften, drei Spiele vor Ende der Saison nur 4 Punkte auseinander.

Zum Spiel:
Zu Beginn der Partie waren wir nicht wirklich präsent. Und liefen schnell einem 5 Tore Rückstand (4:9) hinter her. Während die Abwehr sich im Positionsspiel nach anfänglichen Abstimmungsproblemen fing, bekamen wir einige unnötige Tore aus der zweiten Welle. Vor allem aber der Angriff war viel zu harmlos. Gerade mal peinliche 8 Tore konnten wir in der gesamten ersten Hälfte verbuchen. Neukölln erwischte einen guten Tag, spielte viel über den Kreis nachdem wir auf eine 5-1 Deckung umstellten, hatten mehr Zug zum Tor und waren besser darin, ihre Chancen zu verwerten.

Halbzeitstand 8:15!

Mit Antritt der zweiten Hälfte kamen auch wir mehr in Gang. Zwar spielten wir mitunter in doppelter Unterzahl – geschuldet durch nicht ganz nachvollziehbare Schiedsrichterentscheidungen – aber man kämpfte sich wieder ´ran. Zum Teil mit Fausttoren. Es war dann unsere einzige gut Phase, in der wir von 13:20 auf 21:24 aufschließen konnten, die zu hoffen lässt. Uns gelangen einige einfache Tore im Tempogegenzug und endlich spielten wir zur Abwechslung schnell.

Die Umstellung unserer Abwehr auf ein 4 +2 System fruchtete jedoch nur bedingt.
Mit der 48 Minute und einer weiteren von insgesamt sieben (Neukölln zwei) Zweiminuten-Strafe verloren wir das Heft völlig aus der Hand. Neukölln blieb konsequenter. Schloss zum Teil sehenswert von außen ab. Wir legten uns vermehrt mit den Schiedsrichtern an und verloren dann noch in inakzeptabler Manier mit 23:33.

Mundabwischen, aufstehen, trainieren.

Die Verschlafenheit von heute wird man die nächsten Spiele nicht mehr sehen. Dafür liegt zu viel Spannung in der Liga. Jetzt muss sich die Veranlagung und Breite unseres Kaders beweisen. Nächstes Spiel Hellersdorf. So weit raus fahren wir nicht gern. Das nächstes Wochenende jedoch nicht umsonst. Und dann in Zukunft – gerne erstmal nicht mehr.

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