7.Spieltag 18/19

23. November 2018

BTV 1850 – VfL Tegel
Wie so oft konnte die 1.Männer auch in diesem Jahr vor der Weihnachtsfeier nicht gewinnen. Es ist wie verhext. Man zeigte allerdings eine deutliche Leistungssteigerung zur Vorwoche. Einen Bericht gibt es vom Gegner:

Wir verlassen den Container als Sieger! Als wir in der vergangenen Woche auf den Spielplan sahen, erhellte das samstägige Handballereignis unsere verregnete Novemberstimmung. Es war wieder einmal soweit. Es ging nach Kreuzberg zum BTV 1850 e.V. und konnte damit nur eines für uns heißen – endlich wieder Burgermeister! Angespornt von diesem Gedanken in unseren Köpfen und selbstverständlich nebensächlich den zwei Punkten, welche wir zuvor noch einsacken wollten, bahnten sich die Tegeler Karosserien durch die Dunkelheit zur Spielstätte des heutigen Gegners. Dort angekommen erblickten wir die erste Überraschung: Aufgrund des Ausbaus von Sauna- und Whirpoolbereich der Hallenkabinen, durften wir einen Container vor der Halle unsere Wohlfühlzone nennen. Nachdem wir den „Big Brother“ – Container bezogen hatten, gingen wir in die gewohnte Aufwärmphase über. Eine Mischung aus Lockerheit und Lust auf zwei Punkte machte sich in der Mannschaft breit und kredenzte einen Cocktail, der uns dem Verdienen des Burgermeister-Besuchs näherbringen sollte.

Wir gewannen wie oftmals die Ehre, den Ball als erstes Team durch die Luft zu schicken und konnte diesen ebenso als erstes Team im Netz klingeln lassen. Schnell nahm das Spiel an Fahrt auf und auch die Spieler vom BTV waren heute nicht durch das unangenehme Novemberwetter zur Halle gekommen, um uns freiwillig die zwei Punkte zu servieren. Die Folge dessen war eine sehr enge Partie, welche nur minimale Torabstände für beide Teams zuließ und uns mit einem 10:10 in die Pause schickte. Die Zuschauer konnten sich bis dato ein ansehnliches, kämpferisches und hitziges Spiel, welches mit einem (teils un-) gesunden Maße an Härte geführt wurde (wodurch BigSchaui nach einer Viertelstunde dazu verdonnert war, verletzungsbedingt sich das restliche Spiel nur noch anschauen zu können) auf der Zunge zergehen lassen. In der Halbzeitansprache wurden einige Kleinigkeiten besprochen und wieder einmal das größte Problem der Chancenverwertung benannt. Dennoch zog sich die Lockerheit und der Wille auch hier weiter fort, da die Idee einer Niederlage heute einfach niemandem in den Kopf kommen wollte, weshalb wir weiter meist unaufgeregt den Ball über die Platte schweben ließen und in der Abwehr konzentriert und sicher agierten. Aus diesem Grunde war es uns möglich, uns zur Mitte der Zweiten Hälfte auf ein 20:15 in der 48. Minute abzusetzen. Kurz vor Schluss ließen wir die Spieler und Fans des BTV ungewollt noch einmal an einer Chance auf den Sieg schnuppern, da wir uns 3-4 schnelle Gegentore und unglückliche 2-Minuten-Strafen erlaubten.

Jedoch nutzte BTV diese Chance nicht und vergab leichtfertig in dieser Phase Bälle, sodass wir beim Endstand von 27:23 den Sieg aus dem „Big-Brother-Haus“ mitnehmen und nach dem Packen der Sachen sowie einer kurzen Containerparty das selbstausgehangene Preisgeld in Form unseres Burgermeister-Besuchs einstrichen.


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