18.Spieltag 16/17

2. April 2017

BTV 1850 II – CHC II
„Spannung, Spiel und Schokolade…“ …nicht ganz, denn süß war dieses Spiel sicherlich nicht, dafür abermals intensiv und nervenaufreibend. Doch dazu später mehr.

Neben Moe, der unter der Woche Vater geworden ist und ohne Christian(Urlaub) fehlten an diesem Tag gleich zwei wichtige Rückraumspieler auf Seiten der Kreuzberger. Dafür half Routinier Ronny aus der 3. Mannschaft aus. Auch auf der Kreisläuferposition konnte Coach Alex wieder auf Felix und Micha zurückgreifen.

Nach der Pokalpause von vorletzter Woche und mit dem Rückenwind vom Sieg gegen NARVA legten die Kreuzberger von Anfang an konzentriert und treffsicher gegen die Gäste aus Charlottenburg los. Julian, Quentin und Maggi setzten hierbei einige sehenswerte Aktionen und brachten den BTV gegen spielerisch zwar engagierte aber letztendlich wenig erfolgreich aufspielende Charlottenburger über 3:2 und 7:3 (10min) auf 11:5 in der 18 Spielminute in Front. Ein sicheres Ding, auch wenn es zum Ende der ersten Halbzeit eine kurze Schwächephase zu überstanden galt. Der Pausenstand von 17:12 zeigte deutlich, wer das Heft des Handelns in der Flatowhalle in den Händen hielt.

Und auch nach der Pause machten die Kreuzberger dort weiter, wo sie zum Pausenpfiff stehen geblieben waren: konzentriert ausgespielte Angriffe und eine bissige Abwehr ließen CHC nur wenig Raum sich selbst treffend in Szene zu setzen und Valli, der Wesi nach der ersten Halbzeit im Tor ersetzt hatte, knüpfte an die starke Leistung seines Vorgängers nahtlos an. Der Vorsprung pendelte sich konstant auf 5 Treffer ein und erreichte zur 45.min nach dem 24:18 von Adrian einen vorersten Höchststand. Doch dann sollte das Drama beginnen: der BTV verlor völlig ohne Not zunehmend seine Linie und ließ einen eigentlich schon geschlagenen Gegner wieder (über den Kreis) ins Spiel kommen. Viele einfache Ballverluste, überhastet genommene Würfe und Unkonzentriertheiten bei der Rückwärtsbewegung führten dazu, dass die Charlottenburger konstant am Vorsprung der Gastgeber knabbern konnten. Nach 48 Minuten stand es schon 24:21, nach weiteren 5 Minuten waren die Gäste bis auf einen Treffer herangekommen (25:24), eine Auszeit des BTV war in der Zwischenzeit fast wirkungslos verpufft. Was war denn hier los? Sollte so das in der ersten Halbzeit souverän geführte Spiel noch verloren gehen? Sollten sich die Kreuzberger vollends von den morgenluftwitternden Charlottenburgern endgültig den Schneid abkaufen lassen und als Verlierer aus der Halle gehen?

Mitnichten, denn ein Spieler hatte etwas entschieden dagegen! In dieser hochdramatischen Phase fasste sich der an diesem Spieltag glänzend aufgelegte Quentin ein Herz und netzte nach fast 10 Minuten mit nur einem Treffer für den BTV zur Zwei-Tore-Führung für die Gastgeber ein und verwandelte – nachdem Wesi einen Angriff parieren konnte und die Kreuzberger abermals trafen – zum entscheidenden 28:24! Vor so viel Willenskraft mussten sich auch die Charlottenburger geschlagen geben, denen nach der fulminanten Aufholjagd in den letzten 7 Minuten der Begegnung selber nur ein einziger Treffer gelang. Nachdem Ronald dann das 29:25 für den BTV setzte, war die Messe endgültig gelesen und die BTVler konnten sich über einen nervenaufreibenden, aber schlussendlich nicht ganz unverdienten Sieg freuen.

Am kommenden Sonntag geht es dann im Velodrom beim Spitzenspiel gegen die Zweite von Rotation Prenzlauer Berg um „4-Punkte“ , stehen sich doch die beiden größten Aspiranten auf den Aufstieg im direkten Duell gegenüber. 3-2-1-Kreuzberg!

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