17.Spieltag 15/16

6. März 2016

BTV III – SG Hermsdorf-Waidmanslust
Auszeit, noch 10 Sekunden auf der Uhr, Ballbesitz BTV III. Nochmal die Chance zum Ausgleich. Stattdessen: Missglücktes Kreisanspiel, Gegenstoß, 21:23, Chance vertan. Großer Jubel bei den Gästen der SG Hermsdorf-Waidmannslust über einen letztlich verdienten Auswärtssieg. Dass dieser für den Tabellenzweiten jedoch letztlich so knapp ausfallen würde, hätte vor dem Spiel wohl keiner gedacht. Und zur Halbzeit erst recht nicht: Da stand nämlich schon eine satte 8:15-Führung für die aufstiegsambitionierten Gäste, die diese nach dem Wiederanpfiff sogar noch auf acht Tore Differenz ausbauten.

In der ersten Hälfte war es uns schließlich nicht gelungen, die Beton-Defensive unseres letzten Überaschungssiegs bei Narva auf die Platte zu bringen. Unsere 6-0-Abwehr stand etwas zu offensiv, die schnellen SGler fanden immer wieder die Nahtstellen und kamen vor allem auch über Außen zu leichten Toren und wir immer wieder einen Schritt zu spät – so dezimierten wir uns zu oft selbst: Am Ende standen sieben Zeitstrafen gegen uns (aber auch sieben gegen die SG). Nach 3:8 kamen wir zwar wieder auf 8:10 ran, aber mit zu vielen einfachen Ballverlusten vorne ermöglichten wir den Gästen einen erneuten 5-Tore-Laufe bis zur Pause. Man merkte uns wohl an, dass wir im Vergleich zum Narva-Spiel wieder die halbe Mannschaft ausgetauscht und in neuer Formation noch nicht ganz zusammengefunden hatten.

„Jetzt aber nicht abschlachten lassen!“ war die Devise zur Pause, und tatsächlich lief’s nun besser. Unsere Abwehr stand defensiver und kompakter, und aus der zweiten Reihe kam nichts von der SG, das unsere Torhüter nicht hätten meistern können. Was uns schon so oft und zuletzt auch gegen Narva stark machte: Wir blieben hinten solide und vorne ruhig und geduldig, wie sich das für eine reife Dritte gehört, und arbeiteten uns von 14:21 auf 20:21 heran, 6-Tore-Lauf! Die junge SG-Truppe zitterte, aber nun leider auch unser Händchen: Minutenlang gelang uns vorne nichts, auch kurz vor der Schlussminute vergaben wir noch eine Ausgleichschance. Und dann: siehe oben. Die zweite Sensation in Serie blieb aus. Aber die zweite Hälfte sollte uns dennoch genug Selbstbewusstsein geben für die nun anstehenden wichtigen Spiele gegen direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt. Jetzt zählt’s!

Es spielten: Wesi und Ctirad im Tor, Inge (1), Christian G. (4), Seb (2), Hansi, Harald (3), Axel (3/2), Thilo, Michael, Andy, Tjabo (2), Ronny (4/1), Brandy (2).

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