9.Spieltag 19/20: VSG Altglienicke – BTV 1850 IV

9.Spieltag 19/20: VSG Altglienicke – BTV 1850 IV
18. November 2019

VSG Altglienicke – BTV 1850 IV
Bei feuchtkaltem Wetter und etwas Regen gibt es für einen Sonntagmittag nur wenige Alternativen. Einige von uns haben sich für Bewegung mit Ball in der Halle und anschließendem Kaltgetränkt entschieden. Die Lage in unserem Lazarett hat uns mit einer ungewohnten Besetzung im fernen Altglienicke (fast Brandenburg) antreten lassen.

Mit diesen Voraussetzungen und einer Kiste Kaltgetränken in der Kabine starteten wir in den Kampf um zwei Punkte. Die erste Hälfte begann solide. Wir hatten eine starke Abwehr, einen sehr guten Wesi im Tor und den Willen die zwei Punkte auf unser Konto zu buchen. Allerdings hatte Altglienicke einen großwüchsigen Kreisläufer im Aufgebot. Damit hatten sie leichtes Spiel am Kreis. Darauf mussten wir uns erst einmal einstellen. Nach zwei drei Angriffen hatten wir unsere Abwehr geeicht. Auch hat Stefan den Leuchtturm zweimal im Angriff souverän überwunden. In der ersten Hälfte gab es wenig Erwähnenswertes. Wir hatten unsere Chancen und mit etwas mehr Druck und Willen wäre ein Unentschieden zum Pausenpfiff drin gewesen. Aber so stand es 12:10.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wollte Altglienicke den allein pfeifenden Referee zur Podiumsdiskussion einladen. Da hier Handball im Fokus stand gab es für das Foul und darauf folgende die Einladung eine 2x 2 Minuten-Strafe, eine weitere Verwarnung und einen 7-Meter für uns. Somit war der Gegner 4 Minuten in Unterzahl. Taktisch wollte Cheffe mit einer mannbezogenen Deckung der Nummer 13 das Momentum nutzen. Leider war das der Beginn eines 5:1 Laufs gegen uns. Nach der folgenden Auszeit haben wir uns neu positioniert und personell umgestellt. Mit neuem Elan und Kampfesgeist starteten wir zur Aufholjagd. Darauf entbrannte ein Kampf. Wir hatten mehr Präzision im Abschluss und die mannbezogene Deckung der Nummer 46 zahlte sich aus. Er konnte in dieser Phase so nur ein Tor machen. Wir kämpften uns bis auf ein 27:27 heran. Unglücklich, dass der Schiri zum Ende mit einem nicht geahndeten Stürmerfoul das gerechte Unentschieden abwenden konnte. Im großen und ganzen hat er die Partie ordentlich geleitet. Am Ende stand es 28:27 für die Südberliner. Leider war an diesem Tag nicht mehr für uns drin.

Fazit: Wenn wir unsere Überzahlphasen nicht besser nutzen, können wir diese knappen Spielen in der Bezirksliga nicht gewinnen.

Steffen

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