BTV 1850 – SV Fortuna 50 Neubrandenburg 27:19

Nachdem der Ball in den letzten Wochen mal wieder nur unter der Woche zum Einsatz kommen konnte, hatte sich die Erste für das Auftaktspiel des Endspurts der Nordstaffel einiges vorgenommen und zum Ziel erklärt die Auswärtsniederlage aus dem Hinspiel wiedergutzumachen.

Entsprechend fokussiert agierte das Team von Beginn an und schaffte es, vor den zahlreichen Augen der stimmungsvollen Menge mit einem souveränen Start über ein 5:1 dem Gegner schon von Beginn an klar zu machen, wo an einem Samstagabend um 18:30 Uhr in der Flatowhölle der Hammer hängt.

Die dezimiert angetretene Fortuna kam dann aber doch noch in die Gänge und konnte bis zur 24. Minute (9:8) das Spiel offen gestalten, dann aber legte der BTV noch eine Schippe drauf und der BTV Express kam weitestgehend ungebremst ins Rollen.

Neben einer wiedererstarkten Körpersprache zeigte die Mannschaft auch noch ihr schönstes Heimspielgesicht, über eine gute Torwartleistung und eine kompakte Abwehr wurde das Spielgerät mit ordentlichem Tempo nach vorne befördert und auch die eigenen Angriffe häufig strukturiert zu Ende gespielt.

Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung stach Jan Böhm, der mit seinen trickreichen Würfen von Rechtsaußen den gegnerischen Torwart schier zur Verzweiflung brachte, hervor – der Routinier hatte am Ende bei 0 Fehlversuchen 9 Tore auf der Habenseite zu verzeichnen und avancierte so zum Matchwinner.

Tragischer Held des Abends wurde Mathieu Caudal, der in seinem vorerst letzten Spiel im Trikot der Schwarz-Weißen schon früh die Rote Karte sah und somit seinem Landsmann Zinedine Zidane zumindest in Sachen Karriereende in Nichts nachsteht – danke für die schöne und erfolgreiche Zeit mit dir in den letzten beiden Jahren und alles Gute für Eure Zukunft zu dritt!

Den Gästen aus Mecklenburg-Vorpommern ging Mitte der zweiten Halbzeit spürbar die Puste aus – so konnte man einen 27:19 Sieg über die Ziellinie schaukeln und damit auch den direkten Vergleich, unter Inbezugnahme des Hinspiels, für sich entscheiden.

Alles in allem ein krönender Abschluss eines erfolgreichen Handball Samstags in Kreuzberg, der im Anschluss noch ausreichend begossen wurde. Ziel der Übung ist es nun den Schwung für die anstehenden Partien mitzunehmen und das Punktekonto bis zum Schicksalstag weiter zu füllen – ein erster Schritt in die richtige Richtung wurde mit diesem Spiel auf jeden Fall getan!

Es spielten: Friedrich, Stöckmann, Girost 2, Escher, Caudal, Gaiser 2, Liedtke 2, Fischer 1, Neumann 1, Niehues 4, Chrysos 4 (3/4), Böhm 9, Kaupen 2

Lauritz

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